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Goethe-Zertifikat C1 - Grammatik und Sprachstruktur

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Goethe-Zertifikat C1
die Sprachgemeinschaft

(Sprachwissenschaft) Gesamtheit aller Menschen, die eine bestimmte Sprache als Muttersprache sprechen

Ex: Die deutsche Sprachgemeinschaft umfasst Muttersprachler in mehreren Ländern. 
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deutschsprachig
deutschsprachig
[Adjektiv]

die deutsche Sprache sprechend

Ex: Die deutschsprachige Bevölkerung 
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die Amtssprache

Die offiziell festgelegte Sprache eines Staates oder einer Institution, die in Behörden, Gesetzen und offiziellen Dokumenten verwendet wird

Ex: Deutsch ist die Amtssprache in Deutschland, Österreich und Teilen der Schweiz. 
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die Erstsprache

zuerst erlernte und bei Mehrsprachigkeit meist prägendste Sprache eines Menschen

Ex: Deutsch ist ihre Erstsprache. 
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die Mehrsprachigkeit

Die Kompetenz, mehrere Sprachen zu beherrschen, oder das Vorhandensein mehrerer Sprachen in einer Gesellschaft

Ex: Das französische Bildungssystem fördert Mehrsprachigkeit und Wahlfreiheit der Fremdsprachen. 
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die Verständigungssprache

Sprache, die Menschen mit unterschiedlichen Muttersprachen zur gegenseitigen Verständigung verwenden

Ex: Englisch dient bei der Konferenz als internationale Verständigungssprache. 
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die Sprachvarietät

(Sprachwissenschaft) bestimmte regionale, soziale oder situationsbedingte Ausprägung einer Sprache

Ex: Der Dialekt gilt als regionale Sprachvarietät des Deutschen. 
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die Standardsprache

(Sprachwissenschaft) allgemein verbindliche Sprachform über Mundarten, lokalen Umgangssprachen und Gruppensprachen

Ex: Die Standardsprache wird im Unterricht häufiger verwendet als der örtliche Dialekt. 
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das Alemannisch

alemannische Mundart des Deutschen

Ex: Seine Großeltern sprechen zu Hause Alemannisch. 
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schweizerdeutsch

zur mundartlichen Verkehrssprache der Deutschschweiz gehörend

Ex: Die schweizerdeutschen Mundarten unterscheiden sich regional stark. 
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die Sprachform

bestimmte Form oder Variante, in der eine Sprache verwendet wird

Ex: Der Dialekt ist eine regionale Sprachform. 
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die Schriftsprache

Standardsprache in ihrer regelgerechten schriftlichen Form

Ex: Die deutsche Schriftsprache folgt festen grammatischen und orthografischen Regeln. 
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die Alltagssprache

(Sprachwissenschaft) im Alltag verwendete Sprachform zwischen Standardsprache und Umgangssprache

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die Wissenschaftssprache

in der Wissenschaft verwendete Fachsprache, die sich besonders im Wortschatz von der Allgemeinsprache unterscheidet

Ex: Die Wissenschaftssprache verwendet viele präzise Fachbegriffe. 
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das Register

(Sprachwissenschaft) Sprachstil, der für eine bestimmte Situation oder soziale Gruppe typisch ist

Ex: In wissenschaftlichen Texten wird meist ein formelles Register verwendet. 
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informell
informell
[Adjektiv]

ohne formalen Auftrag oder offizielle Beauftragung ausgeübt

Ex: Sie übernahm eine informelle Vermittlerrolle, ohne vom Vorstand beauftragt worden zu sein. 
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förmlich
förmlich
[Adjektiv]

Höflichkeitsformen sehr genau beachtend und dadurch steif oder unpersönlich wirkend

Ex: Der Empfang begann mit einer förmlichen Begrüßung. 
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die Anredeform

sprachliche Form, mit der eine Person direkt angesprochen wird

Ex: Die höfliche Anredeform "Sie" ist in diesem Gespräch angemessen. 
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die Grußform

bestimmte Art und Weise, jemanden zu begrüßen oder zu verabschieden

Ex: Das Händeschütteln ist in vielen Ländern eine übliche Grußform. 
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das Redemittel

(Sprachwissenschaft) feste oder typische sprachliche Wendung für eine bestimmte Kommunikationssituation

Ex: Im Kurs lernen wir Redemittel, mit denen man höflich widersprechen kann. 
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die Sprachfunktion

(Sprachwissenschaft) Aufgabe oder Zweck, den Sprache in einer Äußerung erfüllt

Ex: Die appellative Sprachfunktion soll das Verhalten des Empfängers beeinflussen. 
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ausdrücken

Gefühle oder Gedanken nonverbal oder indirekt zeigen

Ex: Seine Augen drücken Traurigkeit aus. 
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die Sprachstruktur

grammatischer Aufbau einer Sprache und die Beziehungen zwischen ihren Elementen

Ex: Die Sprachstruktur des Deutschen unterscheidet sich deutlich von der des Chinesischen. 
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grammatisch
grammatisch
[Adjektiv]

die Grammatik betreffend oder zu ihr gehörend

Ex: Die grammatische Struktur des Satzes ist ungewöhnlich. 
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unmarkiert
unmarkiert
[Adjektiv]

(Sprachwissenschaft) keine besondere grammatische, semantische oder stilistische Kennzeichnung aufweisend

Ex: Die unmarkierte Form gilt als neutraler Ausgangspunkt des Gegensatzes. 
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die Markiertheit

(Sprachwissenschaft) Eigenschaft einer sprachlichen Einheit, gegenüber einer neutraleren Grundform durch besondere Merkmale gekennzeichnet zu sein

Ex: Die Markiertheit einer Form zeigt sich häufig an einem zusätzlichen sprachlichen Merkmal. 
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das Tempus
das Tempus
[Nomen]

(Sprachwissenschaft) grammatische Zeitform eines Verbs

Ex: Das Tempus zeigt an, zu welcher Zeit ein Vorgang stattfindet. 
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das Personalpronomen

Pronomen, das für sprechende, angesprochene oder erwähnte Personen und Sachen steht

Ex: "Ich" ist ein Personalpronomen der ersten Person Singular. 
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das Relativpronomen

(Sprachwissenschaft) Pronomen, das einen Nebensatz einleitet und ihn auf ein Nomen oder Pronomen des übergeordneten Satzes bezieht

Ex: Das Relativpronomen "der" bezieht sich hier auf den Mann. 
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die Satzergänzung

(Sprachwissenschaft) Satzglied, das von einem Verb als Ergänzung gefordert wird

Ex: Im Satz "Sie liest das Buch" ist "das Buch" die Satzergänzung. 
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der Ergänzungssatz

(Sprachwissenschaft) Gliedsatz, der im übergeordneten Satz die Funktion eines Objekts erfüllt

Ex: Im Satz "Sie glaubt, dass er kommt" ist "dass er kommt" ein Ergänzungssatz. 
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das Gendern

das Verwenden sprachlicher Mittel, um Menschen verschiedener Geschlechtsidentitäten sichtbar anzusprechen

Ex: Beim Gendern verwendet die Redaktion häufig den Doppelpunkt. 
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